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Allergiebehandlung

Allgemeines
Die Häufigkeit allergischer Erkrankungen hat in den westlichen Industrieländern in den letzten Jahren und Jahrzehnten deutlich zugenommen. Über die Ursachen dieser Entwicklung kann derzeit nur gemutmaßt werden (Umwelt- und Luftverschmutzung, Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, Ozon, Impfungen, übertriebene Hygienemaßnahmen...?)
Die Zunahme betrifft sowohl Symptome von Seiten der Nase und Augen als auch asthmatische Beschwerden. Häufig begleitet sind Allergien von Symptomen der Haut (Neurodermitis) sowie des Verdauungstraktes im Rahmen von Nahrungsmittelallergien.

Behandlungsmöglichkeiten
Nach diagnostischer Abklärung mittels Hauttest (PRICK) und Blutabnahme (RAST) sowie Lungenfunktionstest steht neben einer symptomatischen Behandlung mit antiallergischen, entzündungshemmenden und gegebenenfalls bronchialerweiternden Medikamenten auch die sogenannte spezifische Immuntherapie (SIT) als eine ursächliche Behandlungsmethode zur Verfügung. Auch die Akupunktur hat sich, speziell bei sogenannten Polyallergien, bei denen der Patient auf verschiedene Allergene gleichzeitig empfindlich reagiert, als wirksame Behandlungsmethode etabliert.

Die spezifische Immuntherapie (SIT)
Allergien beruhen auf einer veränderten Reaktionslage des Immunsystems auf verschiedene allergieauslösende Substanzen. Diese Störung kann durch schrittweises Zuführen des jeweiligen Allergens in steigender Dosierung über einen längeren Zeitraum wieder rückgängig gemacht werden. Das ist das Prinzip der spezifischen Immuntherapie. Der Patient erhält anfangs das Allergen im Abstand von 1 bis 2 Wochen in steigender Dosierung in Form von Injektionen unter die Haut. Nach erreichen der sog. Erhaltungsdosis nach 8 Injektionen wird der Injektionsabstand auf 1-2 Monate ausgedehnt. Die Behandlung sollte dann über mindestens 3 Jahre fortgeführt werden. Schon im ersten Behandlungsjahr kann eine deutliche Besserung der allergischen Symptome beobachtet werden, die im Idealfall nach 3 Jahren ganz verschwinden.

Die sublinguale Immuntherapie (SLIT)
Die spezifische Immuntherapie steht auch in Form von Tropfen, die unter die Zunge verabreicht werden, zur Verfügung. Diese Behandlungsmethode ist jedoch deutlich schwächer wirksam, als die Immuntherapie in Form von Injektionen. Neuerdings stehen für die Behandlung der Gräserpollenallergie auch Tabletten zur Verfügung. Der Allergengehalt der Tabletten ist wesentlich höher als bei der Tropfenform, daher konnte die Wirksamkeit deutlich verbessert werden. Die Einnahme erfolgt täglich über einen Zeitraum von 3 Jahren, eine Besserung der Symptome kann jedoch schon im ersten Jahr der Einnahme beobachtet werden.

Akupunktur
Die Akupunktur hat eine immunmodulierende und antiallergische Wirkung im Sinn einer Hyposensibilisierung und hat sich als begleitende Maßnahme zusätzlich zur spezifischen Immuntherapie oder auch als Monotherapie speziell bei Polyallergien bewährt. Auch hier muss langfristig mit 1x monatlichen Akupunktursitzungen behandelt werden. Die Empfindlichkeit gegen die entsprechenden Allergene nimmt kontinuierlich ab. Zur Zeit der maximalen Allergenbelastung kann bei Pollenallergien die Behandlung intensiviert und mit chinesischen Arzneikräutern kombiniert werden.

Allergenkarenz
Oberstes Prinzip der Allergiebehandlung ist jedoch die Allergenvermeidung, wo immer dies möglich ist, da ein ständiger Kontakt mit den entsprechenden Allergenen die Sensibilisierung steigert und die allergischen Symptome verschlimmert. Aus einem „Heuschnupfen“ (allergische Rhinokonjunktivitis) kann sich ein allergisches Asthma entwickeln. Bei Hausstaubmilben- und Schimmelpilzallergie ist eine Wohnraumsanierung anzustreben, bei Tierhaarallergien der Kontakt mit entsprechenden Haustieren natürlich strikt zu meiden.

 

 

 

 


Dr. Thomas Strauch

Lungenfacharzt
Arzt für Akupunktur
chinesische Diagnostik und Arzneitherapie

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